VI. Station

Es war schon um die sechste Stunde, als eine Finsternis über das ganze Land hereinbrach – bis zur neunten Stunde. Die Sonne verdunkelte sich. Der Vorhang im Tempel riss mitten entzwei. Und Jesus rief mit lauter Stimme: Vater, in deine Hände lege ich meinen Geist. Mit diesen Worten hauchte er den Geist aus. (Lk 23,44–46)
Impulsfragen
- Hast du schon einmal erlebt, dass Leben oder Lebensglück zerbrechlich ist?
- Wann hast du zuletzt geweint?
- Welche Gräben kannst du überwinden?
Gebet
Gott, danke, dass Du weißt, wie zerbrechlich das Leben ist. Wir kennen Situationen, die uns zerreißen: Krankheiten, Kriege, Streit und Auseinandersetzungen, Tod und Verlust. Wir bitten Dich, hilf uns, für Versöhnung einzutreten. Hilf uns, unsere Trauer in Deine Hände zu legen und Dir zu vertrauen. Amen.