VI. Station


Alles ist vorbei. Du wünschst dir, dass sich ein schwarzes Loch im Boden auftut und dich verschluckt. Dann musst du den Schmerz nicht mehr spüren. Dann kannst du die zerfurchten und traurigen Gesichter deiner Familie und Freunde vergessen. Aber du stehst immer noch auf dem Friedhof und kannst es nicht fassen. Du willst weinen, aber dir ist, als ob du keine Tränen mehr hast. Du fühlst dich ausgetrocknet und leer. Es gibt ihn nicht mehr. Er ist tot. Und dadurch ist in deinem Leben so viel zerbrochen. Eine Furche zieht sich durch dein Leben, die die Zeit mit ihm von heute trennt. Leben, Lebensglück ist so zerbrechlich. 



Mit Jesus kannst du Gott vertrauen. In den Situationen, in denen es dich zerreißt. In jedem Aufbruch, in dem du vor Glück in die Luft springen möchtest. Oder auch dann, wenn du Gräben überwinden musst. Als Jesus am Kreuz stirbt, steht die Welt still. Es wird dunkel und die Erde bebt. Er ist tot. In diesem Riss tut sich etwas auf. Liebe und Verbundenheit, die niemals reißt.


Impulsfragen


Lied: Mit dir

Gebet


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