Einleitung

Du sitzt neben deinem besten Freund oder deiner besten Freundin. Ihr kennt euch richtig gut. Ihr merkt sofort, was der andere denkt oder fühlt. Wenn ihr zusammen lacht, reicht ein Blick – und ihr müsst noch mehr lachen. Wenn einer traurig ist, nimmt der andere ihn in den Arm. Wenn jemand wütend wird, bremst der andere ihn. Und manchmal sagt ihr euch auch nette Dinge: „Ich hab dich lieb.“ Oder: „Das hast du super gemacht!“ Das fühlt sich gut an. Ihr tut euch gut.
Sie bereiteten Jesus in Betanien ein Mahl.
Da nahm Maria ein Pfund echtes, kostbares Nardenöl,
salbte Jesus die Füße und trocknete sie mit ihren Haaren.
Das Haus wurde vom Duft des Öls erfüllt.
(Joh 12,3)
Jesus ist zum Essen eingeladen. Das ist kurz vor seiner Kreuzigung. Jesus ahnt, was auf ihn zukommt. Und das macht ihm Angst. Deshalb tut es gut, mit anderen zusammen zu sein. Die anderen feiern, auch ein paar Neugierige kommen vorbei, denn kürzlich ist hier ein Wunder geschehen.
Da kommt Maria und trägt Jesus duftendes Öl auf, liebevoll und mit Hingabe. Einige im Haus ärgern sich darüber. Aber Jesus weiß: So macht man das sonst nur vor einer Beerdigung. Da ist sie wieder, seine Angst. Und gleichzeitig tun ihm dieses Öl und diese Berührung gut. Er schaut Maria in die Augen. Sie scheinen ein Geheimnis zu teilen. Das tut gut
Impulsfragen:
- Wem fühlst du dich nahe?
- Für wen warst du zuletzt da?
- Was tust du, um anderen Gutes zu tun?

Gebet
Gott,
wir sind hier – jeder und jede für sich
und trotzdem gemeinsam als Gruppe.
Wir gehen den Weg mit, den Jesus gegangen
ist.
Er war auch allein und doch für viele
unterwegs.
Was genau uns heute erwartet, wissen wir
nicht.
Darum bitten wir Dich umso mehr:
Schenke uns Aufmerksamkeit füreinander
und auch für Dich.
Amen
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